LA NEU: Leitantrag OBM-Wahl - Neustart für Leipzig - Oberbürgermeisterwahl 2027
| Veranstaltung: | Mitgliederversammlung 04.02.2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3. Anträge aus dem Kreisverband |
| Antragsteller*in: | Vorstand Bündnis 90/Die Grünen Leipzig (dort beschlossen am: 21.01.2026) |
| Status: | Modifiziert |
| Angelegt: | 21.01.2026, 13:29 |
| Antragshistorie: | Version 1 |
Kommentare
Susanne Kucharski-Huniat:
Milena Redecker:
1. Die Chance für einen neuen Anfang nutzen
In einem Jahr wählen die Menschen in Leipzig eine neue Oberbürgermeisterin oder einen neuen Oberbürgermeister. Diese Wahl ist sehr wichtig. Sie entscheidet, wie Leipzig in Zukunft aussieht.
Gerade gibt es in Leipzig viel zu tun. Themen sind zum Beispiel: bezahlbare Wohnungen, guter Klimaschutz, ein gut funktionierender Verkehr, soziale Sicherheit, ein gutes Zusammenleben und eine Verwaltung, die zuverlässig arbeitet. Die Person, die wir als Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister wählen, wird auf diese Themen viel Einfluss haben.
Leipzig ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen. Burkhard Jung ist seit 2006 Oberbürgermeister. Bei der Wahl 2027 tritt er nicht mehr an. Seit 2006 hat sich die Stadt stark entwickelt. Es gibt heute mehr Einwohner, mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmen. Wir Bündnisgrüne haben dabei mitgearbeitet. Wir haben im Stadtrat und mit zwei Bürgermeisterinnen Verantwortung übernommen.
Aber es gibt auch Probleme. Die Stadt hat zu wenig Geld. Die Verwaltung arbeitet oft langsam und nicht gut genug. Viele Dinge bleiben liegen. Das hat auch mit der bisherigen Führung zu tun. Die Verwaltung wurde nicht gut genug erneuert. Deshalb gibt es in Leipzig viel Nachholbedarf.
2. Die richtige Person für Leipzig
Die Oberbürgermeisterwahl ist eine große Chance für einen neuen Anfang in der Stadtverwaltung und für uns als Partei. Wir wissen: Wir können Großstadt! Das zeigen grüne Oberbürgermeister in anderen Städten. Zum Beispiel Belit Onay in Hannover oder Grégory Doucet in Lyon. Sie machen ihre Städte sozialer, umweltfreundlicher und wirtschaftlich stark.
Diesen Weg wollen wir auch in Leipzig gehen. Auch wenn die Zeiten schwierig sind. In vielen Städten haben grüne Kandidatinnen und Kandidaten in letzter Zeit Wahlen gewonnen oder wurden erfolgreich unterstützt. Das gibt uns Mut. Das möchten wir auch für Leipzig.
Wir wollen eine Kandidatin oder einen Kandidaten unterstützen, die oder der unsere Werte teilt. Uns sind diese Punkte besonders wichtig:
- Nah bei den Menschen: In Leipzig engagieren sich viele Menschen in Vereinen, Firmen und Initiativen. Die Oberbürgermeisterin oder der Oberbürgermeister soll dieses Engagement ernst nehmen und unterstützen.
- Für Leipzig da sein: Die Person soll nicht zuerst für eine Partei arbeiten, sondern für die Stadt Leipzig und ihre Menschen.
- Blick in die Zukunft: Leipzig braucht keine Übergangslösung. Wir brauchen eine Person, die den Job langfristig machen kann.
- Gute Verwaltung: Leipzig braucht eine Oberbürgermeisterin oder einen Oberbürgermeister, die oder der Verwaltung gut kennt und besser machen kann. Die Arbeit soll vom ersten Tag an gut funktionieren.
- Neue Ideen und Mut: Die Stadt hat wenig Geld. Deshalb braucht Leipzig neue Ideen. Innovation soll helfen, Klimaschutz, soziale Themen, Vielfalt und eine gute Entwicklung der Stadt zusammen voranzubringen.
Bündnis 90 / Die Grünen in Leipzig stehen für Zusammenarbeit. Wir wollen verschiedene Gruppen in der Stadt zusammenbringen. Dieser Gedanke ist uns auch bei der Oberbürgermeisterwahl wichtig. Wir wollen ein Stadtoberhaupt, das viele unterschiedliche Menschen anspricht und verbindet. Eine Person, die Mehrheiten gewinnen kann. Wichtig ist uns: Nicht die Partei steht im Mittelpunkt, sondern ein Leipzig für alle. Deshalb können wir uns auch eine Kandidatur vorstellen, bei der eine Person für mehrere Parteien antritt.
3. Gemeinsam gewinnen
Damit wir die beste Person für die Oberbürgermeisterwahl finden und einen guten Wahlkampf machen können, brauchen wir klare Regeln und gute Zusammenarbeit.
Dafür gründen wir eine OBM-Wahlkommission. Diese Gruppe kümmert sich um die Suche nach einer geeigneten Kandidatin oder einem geeigneten Kandidaten. Sie soll der Mitgliederversammlung spätestens im Herbst 2026 einen Vorschlag machen.
Die OBM-Wahlkommission besteht aus:
* den Sprecherinnen und Sprechern des Kreisverbands,
* den Sprecherinnen und Sprechern der Stadtratsfraktion,
* einer Co-Geschäftsführerin der Geschäftsstelle.
Die Kommission arbeitet eng mit den Menschen im Kreisverband zusammen, die viel Verantwortung haben.
Ein guter Wahlkampf braucht auch genug Geld. Deshalb richten wir frühzeitig eine Fundraising-Gruppe ein. Diese Gruppe kümmert sich um Spenden und finanzielle Unterstützung. Sie besteht aus Mitgliedern des Kreisvorstands und der Geschäftsstelle.
Wenn die Mitgliederversammlung sich für eine Kandidatin oder einen Kandidaten entschieden hat, wird die Wahlkampfkommission größer. Dann kann sie gemeinsam mit der kandidierenden Person weitere Menschen in die Kommission aufnehmen.